Der Guardian ist das erste von System B zertifizierte Massenmedium und verpflichtet sich, bis 2030 keine Emissionen zu verursachen

The Guardian ist das erste große Medienunternehmen, das ein System B-Zertifikat erhält

Die britischen Medien The Guardian ist zweifellos eines der Medien mit der höchsten journalistischen Qualität, die untrennbar mit einem wichtigen sozialen Engagement und ethischen Sensibilität verbunden ist. Dieses Medium war führend in der Verbreitung von Informationen über den Klimawandel, bis es sogar ein Vokabular neu formulierte, um dieses Thema als "Klimakrise" zu bezeichnen, und ein Manifest herausbrachte, in dem es seine Dringlichkeit betont und einen Kodex für Klimawandel formuliert Ethik um ihn herum.

In Übereinstimmung mit dieser Position hat The Guardian nun die Zertifizierung als Unternehmen B, ein von System B zertifiziertes Unternehmen, angekündigt. Die "B Corps" sind Unternehmen, die ihre Gewinne einsetzen, um positive Auswirkungen auf die Umwelt zu haben, und über das Wachstum von nachdenken seine Mitarbeiter und in ihrer Gemeinschaft und Umweltverantwortung. Derzeit gibt es rund 3.000 zertifizierte Unternehmen, die sich durch ein neues Maß an sozialer Verantwortung und ganzheitlichem Engagement auszeichnen. Guardian Media Company ist das erste große Medienunternehmen, das eine Zertifizierung erhalten hat. Dies ist ein wichtiger Präzedenzfall, da Massenmedien nicht nur durch die Emission fossiler Brennstoffe, sondern vor allem durch ein bestimmtes Informations- und Bewusstseinsökosystem einen Beitrag leisten.

Sistema B vergibt eine Zertifizierung an Unternehmen nach Bewertung ihrer sozialen und ökologischen Leistung und bietet Bewertungsinstrumente für Unternehmen, um eine langfristige nachhaltige Zukunft zu gestalten. Die Prämisse dieser Organisation ist es, Unternehmen zu gründen, die nicht die besten der Welt sind, sondern die besten der Welt. Der Unterschied ist wichtig und, wie The Guardian bemerkt hat, sogar dringend, denn nur wenn man die ökonomische Vision mit der ökologischen in Einklang bringt, kann man hoffen, diese enorme Krise zu lösen, die bereits im Gange ist. In diesem Sinne ist anzumerken, dass beide Begriffe - Ökologie und Ökonomie - wörtlich genommen Synonyme sind. Die Ökonomie, wie sie im Moment verstanden wird, hat als Grundprinzip das unendliche Wachstum und orientiert sich wenig an den Grundprinzipien der Ökologie wie Interdependenz und Gleichgewicht.

Parallel dazu gab die Guardian Media Group ihre Zusage bekannt, bis 2030 ein emissionsfreies Unternehmen zu werden, ein wichtiges Ziel, das die dringende Situation widerspiegelt. Darüber hinaus wurde die Ankündigung durch eine Erklärung bekräftigt, in der die Absicht bekräftigt wurde, Themen im Zusammenhang mit "Klimanotfällen" mit besonderer Sorgfalt im Sprachgebrauch zu behandeln. Das heißt, ein Mittelweg, der einerseits den unbestrittenen Dringlichkeitszustand der gegenwärtigen Realität vermittelt, gleichzeitig aber nicht in einen apokalyptischen oder zu fatalistischen Diskurs verfällt.